Was sagt man dazu? Ich hab mich wohl doch geirrt. DSA5 kommt wohl doch früher als gedacht. (http://tanelorn.net/index.php/topic,85894.msg1742292.html#msg1742292)

Ich frag mich nur wieso? Was stimmt denn mit DSA4 nicht?  :D
Bleibt nur zu hoffen dass etwas brauchbares dabei heraus kommt
Auf der Rat hatten Leute shirts an mit "Mit DSA5 wird alles besser"

Wers glaubt! Ich bin aus gutem grund mit der 4. Edition ausgestiegen.

Übrigens muss ich dem Com Star in dem verlinkten Thread leider vehement widersprechen. Aber er wüsste es besser wenn er SR5 mal testen würde *pfeif*  :D
tja, zwei jahre später ist DSA5 immer noch nicht draußen.

Ich kann jetzt ComStars Argumentation bezüglich SR5 fast 1 zu 1 für DSA5 nach Lesen der Beta übernehmen.  :-\  ;)
Da es ja hier nichtmehr nur um DSA5, sondern um die spannende Frage nach neue Editionen im Allgemeinen geht, habe ich das Thema mal in einen eigenen Thread ausgelagert.

Über den Sinn oder Unsinn neuer Editionen (http://forum.hamstercon.de/index.php?topic=577.msg5860#msg5860)
Hat einer von Euch das "neue" DSA5 schon mal ausprobiert?

Ich kenn bislang nur die Betaregeln und sind ja nochmal geändert worden.

Für mich sahen die Betaregeln zu sehr nach Skill/Feat-System ala D&D bzw. Splittermond aus. Zumal die Geweihten mir mittlerweile eher als Karma-Zauberer vorkommen mit der Regeneration.
Generell sehe ich seit dem Wechsel Fanpro zu Ullisses vom Spielstil eine Bewegung in Richtung "höher, schneller, weiter". Sprich: Mehr magische Gegenstände, mehr Produkte (ja, davon Leben die - ist mir bewusst) aber vor allem mehr Wiederverwertung.
Bspw. hat eine meiner Spielerinnen Heiltränke herstellen wollen. Neben den Regeln in der "Wege der Magie" gibt es dazu noch ein Kapitel in "Dschinne, Ringe..." und nochmal extra einen weiteren Band von dem ich nicht wußte, dass der existiert. Ich mein, braucht man das 3 mal?

Bei den Bildern die bislang im Boten bzw. auf der Ulisses Seite veröffentlicht wurden muss ich sagen - und das ist subjektiv, weil Kunst  ;) - die sehen mittlerweile so generisch aus. Egal ob DSA, D&D, Splittermond oder sogar das neue Degenesis. Sieht alles sich sehr ähnlich. Schade, wäre eine schöne Möglichkeit gewesen ein eigenen  Stil zu haben (siehe das alte Degenesis oder kruden Zeichnungen aus SR2 oder von mir aus die cool gemachten Photos aus Cthulu 4te Edition).
Selbst kann ich dazu leider nichts sagen, aber vielleicht hilft dieses Youtube Video (https://www.youtube.com/watch?v=32ESKQMo_8k&feature=em-uploademail) weiter.
Interessantes Video. Etwas schade, dass der Ersteller nicht detailierter in die Regeln rein geht, aber gut, dann ginge das Video auch 3-4 Stunden statt 15 Minuten  :D

Für mich waren da jetzt ein paar positive Punkte dabei, einiges negatives und ein paar Sachen wo ich sage: hier kommt es auf den persönlichen Spielstil an.

Wenn der Videoersteller lobt, dass es weniger Regeln sind kann ich nur auf Ulisses verweisen, die weitere Regelwerke angekündigt haben. Also über kurz oder lang wird es sicher ähnlich viele Regelbücher geben wie schon bei DSA4.

Zu dem optischen Design hatte ich oben ja schon meine Meinung geschrieben. Mir gefällt es nicht so, aber ich seh schon, dass mit Papier, Vollfarbe etc eine Qualitäts- (bzw. besser Wert-)steigerung in den letzten Jahren eingesetzt hat. Dafür sind die Preise sogar wirklich nur sehr, sehr moderat gestiegen.

Das mit der freien Charaktererstellung habe ich nur bedingt verstanden. Du konntest doch auch bei DSA4 eigene Kulturen/Professionen machen. Das kommt dann doch aufs gleiche raus. Und so kleinere Änderungen mit dem SL absprechen ist ja auch drin und bei jedem RPG *schulterzuck*

Danke für den Video-Link.  :-D
Hallo zusammen,

ich wollte mal anfragen ob Ihr schon Erfahrungen mit DSA5 gemacht habt?

Wie bewertet ihr:
- die Regeln
- die Aufmachung (Design, Farbe, Utensilien etc)
- der Storyplot
Hallo Thomas-der-Zweite,

ich habe beim Spieletreff in Mörfelden mit einer kleinen Gruppe die Schnellstartregeln plus Mini-Abenteuer von DSA5 (keine Beta-Regeln) mal ausprobiert und versuche mit dieser "Erfahrung" auf deine Fragen zu antworten:

Regeln:
- Bisher komme ich mit den "Grundregeln" gut zurecht. Zum Beispiel wird endlich eine Erschwernis mit Minus und eine Erleichterung mit Plus direkt auf die Eigenschaften angerecht und nicht auf den Talentwert. Auch die Qualitätsstufen funktionieren meiner Meinung nach gut. Dennoch ist DSA regeltechnisch, im Vergleich zu anderen Systemen, komplexer und das hat sich mit der neuen Edition etwas verbessert, aber nur etwas. An ein SavageWorlds reicht es nicht ran, obwohl versucht wurde es "schneller, besser und einfacher" zu machen. Abschließend bewerte ich die Regeln für mich als einfacher und vor allem konsistenter als bei der 4.Edition, mit der ich bei DSA angefangen habe.

Die Aufmachung:
- Das Design der Publikationen gefällt mir persönlich und ich mag auch die neuen Zeichnungen der Charaktere. Wichtiger für mich ist aber das Design beim Lesen der Publikationen und das scheint mir subjektiv mit einer leicht größeren Schrift und besserem Layout verbessert worden zu sein. Es liest sich für mich einfach besser.

Der Storyplot:
-Hierzu kann ich dir keine Informationen geben. Bei unserem Abenteuer ging es um Orks, die Kinder entführt hatten. Aber der große Metaplot soll sich um den "Sternenfall" drehen. Leider habe ich noch keine Ahnung, was das sein soll.

Viele Grüße Thuranx
Vielen Dank für deine Antwort. *thumbsup*  :)

Das bestätigt meine Vermutung, dass das System "etwas" einfacher geworden sein soll. Wobei da für mich die Frage ist, ob es mit den zig Erweiterungen/Zusatzbänden nicht wieder die alte (4er) Komplexität bekommt.

Der Sternenfall Plot ist wohl die Weiter-/Durchführung des in der Borbarad-Kampagne angekündigten "Heldenzeitalters". Im Aventurischen Boten stand drin, dass einzelne Sterne/Sternschnuppen aus dem Sternenbild des Helden auf Dere hinabregnen. Ich vermute - wenn ich so die magischen Gegenstände ansehe die mit dem Wechsel von Fanpro zu Ulisses gekommen sind - DSA etwas von seiner Bodenständigkeit verlieren soll und das "Powerniveau" erhöhlt wird.
Also mit Powerniveau meine ich jetzt, dass die Charaktere nicht mehr hauptsächlich lokale/regionale Probleme lösen sondern regionale/nationale. Und mehr Dungeons. - Sprich Ulisses will attraktiver für den amerikanischen Markt sein.

Die Bilder/Layout wirken für mich (leider) in vielen neuen Rollenspielversionen gleich/austauschbar (Pathfinder, D&D 4te, DSA4, Shadowrun 4te, Degenesis 2te etc). Ich würde mir hier mehr Eigenständigkeit wünschen. Die alten schwarz/weiss Bilder von Caryad hatten mir zumindest immer gut gefallen. Naja, Zeiten ändern sich  ;)
früher hat Caryad für DSA und Shadowrun gezeichnet. ;) Die Bilder die ich heutzutage von DSA sehe ist das wie Caryad nachträglich in Farbe. Teilweise Hölzern teilweise comichaft.
Mir persönlich gefällt der Detailreichtum in den deutschen Shadowrun Illus. zu den anderen kann ich nix sagen, da ich D&D und sein Klon nicht kenne.
Mittlerweile hat mich Ulisses als DSA Kunde leider verloren. Zum einen haben wir jetzt nach gut 3 Jahren die Hälfte von 7G durch und zum anderen gefällt mir das Produktkonzept zu DSA5 nicht. Da haben sie sich zu sehr an Pathfinder/DnD orientiert. In jedem Buch optionale Sonderregeln. Kein "Komplettbuch" zur Charaktererstellung und sie brauchen für meinen Geschmack auch zu lange für neue Produkte da sie auf 10 Hochzeiten gleichzeitig tanzen (Das Land Og, DSA5, DSA Retro, Warhammer W&G, Paranoia, Hexxen, DnD5, Earthdawn, Pathfinder, Starfinder, StarWars, TORG, Vampire, der ganze Merchandising-Kram und und und).
Im Zuge dessen fehlt der Metaplot und das voranschreiben der aventurischen Geschichte. Stattdessen Abenteuer und Hintergrundwerke bei denen ich die Penislänge auswürfeln kann  ::) ??? Oder Die Schwarze Katze... es gibt für die Produkte offensichtlich eine Käufergruppe und wenns für Ulisses wirtschaftlich Sinn ergibt, dann bitte.. man muss die Sachen ja nicht kaufen.

Im Boten waren bevor ich ihn abbestellt hatte fast nur Artikel mit Produktwerbung verknüpft und der neue, Zeichenstil für DSA finde ich zu generisch. Man erkennt schon, das es Aventurien ist, aber mich spricht es nicht mehr an.

Das Regelwiki finde ich im Prinzip ne gute Idee, allerdings gefällt mir, wie oben erwähnt, die Vielzahl an optionalen Regeln nicht. Wenn ich erst mit der Gruppe 200 Regeln ja/nein abstimmen muss, ist es viel zu viel.



Wie geht es Euch denn damit? Wie seht ihr das? Gut? Schlecht?
Zu DSA5 kann ich absolut nichts sagen. Ich bin seit gut 15 Jahren komplett draußen und höre eigentlich nur noch ab und zu die Hörbücher/-Spiele.

Allerdings weiß ich was du meinst. der Trend bei den großen Verlagen scheint leider wieder zu mehr Publikationen und weniger Übersichtlichkeit zu gehen. Jedes Buch sollte als Verkaufsargument Regeln und Ausrüstung enthalten. Reine Hintergrund Bände sind selten geworden. Dafür gibt es wieder mehr Abenteuer und Kampagnen da man erkannt hat, dass ein entweder sehr günstiger Abgabepreis oder das PDF Format genügend Kaufanreize bieten. Die Qualität der Abenteuer kann ich nicht immer beurteilen, aber ich würde sagen von Super bis meh ist alles dabei. Wobei die Übersichtlichkeit je nach System stark schwanken kann.
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